Motoröle
Auf dieser Seite möchte ich versuchen etwas Licht ins dunkel des Themas Öl zu bringen , leider war es nicht ganz leicht zu diesem Thema gute Infos zu bekommen und somit kann ich auch nicht für die Richtigkeit garantieren.
Die Daten sind nach besten Wissen und Gewissen zusammen getragen worden, sollten Euch Fehler auffallen so meldet euch doch bitte bei mir
Motorenöl:
Motorenöle basieren grundlegend auf unterschiedliche Grundöle
oder ergebenen Grundölmischungen,
Leistungsstarke Motorenöle ergeben sich aus Grundölen und den Aufgaben
bezogenen Additiven
Additive :
Additive sind öllösliche Zusätze bzw. Wirkstoffe , sie verändern
bzw. verbessern durch ihre chemische und/oder physikalische Wirkung die Eigenschaften
von Schmirstoffen.
Additive sind z.B. Antischaumzusätze , Reibkraftminderer, Verschleißschutzadditive
etc..
Klassifikationen :
Beim API-Klassifikationssystem ( API= Amerikanische Petroleum Institute
) gibt es zwei Klassen , "C" für den Dieselbereich und "S"
für den Otto-Motorrenbereich , der jeweilige zweite Buchstabe gibt den
Leistungsstandart wieder , wobei der höhere Buchstabe den vorherigen mit
einschließt .
| SA | Unlegierte Öle |
| SB | Öle mit Zusätzen für den Alterungsschutz und Antiverschleiß-Additiven |
| SC | Öle dieser Klasse deckten 1964-67 die Anforderungen der amerikanischen Motorenhersteller ab. |
| SD | Für US-Fahrzeuge der Baujahre 1968-71 |
| SE | Verbessertes SD für die Baujahre 1972 bis ca. 1980 |
| SF | Verbesserter Schutz gegen Oxidation, Verschleiß, Ablagerungen und Korrosion entsprechend den Anforderungen der US-Motorenhersteller ab 1980 |
| SG | Seit März 1988 gültig mit erhöhten Anforderungen bezüglich Alterung und Kaltschlamm |
| SH | Seit 1993 gültig. SH-Öle müssen die vorgeschriebenen unterschiedlichen Testprozeduren unter strengen, kontrollierten Bedingungen bestehen |
| SJ | Seit 1996 gültig. Gegenüber SH geringerer Phosphorgehalt, geringere Verdampfungsneigung, höhere Alterungsstabilität |
Viskosität :
Das Maß für die Zähflüssigkeit eines Öls wird Viskosität
genannt, darunter versteht man die Eigenschaft einer Flüssigkeit, ihrer Verformung
einen Widerstand entgegenzusetzen. Bei dünnflüssigem Öl mit niedrigere
Viskosität ( z.B. 0W ) ist der Verformungswiderstand gering und entsprechend
groß je höher die Viskosität des Öls bzw dicker das Öl
wird .
Die Viskosität ist auch abhängig von der Temperatur des Öls ,
je höher die Temperatur je geringer der Widerstand und umgekehrt .
In der Praxis wird ein Öl benötigt dessen Viskosität von Temperaturänderungen
nur wenig beeinflusst wird. Daher soll es sowohl beim Kaltstart bei sehr niedrigen
Temperaturen eine rasche Durchölung ermöglichen und genauso bei größter Hitze
noch über eine ausreichende Schmiersicherheit verfügen.
Hier sind die synthetischen bzw teilsynthetische Öle mit ihrer natürlichen Mehrbereichs-Charakteristik
den reinen mineralischen Grundölen überlegen, da sie bereits ohne Zugabe von
Additiven deutlich temperaturstabiler sind.
Die Viskosität eines Öles wird in SAE (Society of Automotive Engineers)
angegeben und ist die wichtigste Eigenschaft eines Öls.
Die Viskosität eines Öls wird in zwei Meßgrößen unterteilt,
die "Winter-Viskositätsklassen" 0W,5W,10W,15W,20W,25W = je kleiner
die Zahl vor dem W je "dünnflüssiger" das Öl bei Kälte
und die "Sommer-Viskositätsklassen" : 20,30,40,50,60 = je größer
die Zahl hinter dem W je dickflüssiger ist das ÖL bei 100°C
Einbereichmotoröle sind entsprechend z.B. SAE 20 Öle die wiederum
nur bei 100°C geprüft werden und somit nur die Sommer-Viskositätsklasse
erfüllen müssen.
Mehrbereichsöle sind z.B. SAE 10W40 Öle die beide Viskositätsklassen
Winter wie Sommer erfüllen .

Synthetische Produkte dünnen mit zunehmender Temperatur nicht so stark aus wie mineralische Produkte.
Mischbarkeit
:
Grundsätzlich gilt , unabhängig ob es sich nun um ein synthetische,
teilsynthetisches oder mineralisches Öl handelt , Motoröle müssen
untereinander immer mischbar sein .
Alle "normal" käuflichen Motoröle basieren auf mineralischem
Öl und sind somit mischbar , wobei sich die Qualität
eines Öls immer aus dem schwächsten Öl ergibt , somit ist es
nicht unbedingt empfehlenswert synthetisch, teilsynthetische oder mineralische
Motoröle untereinander zu mischen aber zur " NOT" geht es .
Wichtig !! : eine Sonderstellung nehmen hier allerdings "reine" Rennöle
ein , die sind nicht untereinander mischbar , wobei diese Öle auch
nicht an jeder Ecke zu kaufen sind und wenn sind sie um ein vielfaches teurer
als Handelsübliche Öle
Links zu weiteren Infos zu diesem Thema:
elf
Mobil
shell
DEA
ARAL
BEL-RAY
Castrol
NULON
SLICK50
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© Peter Ehlert |